Bezeichnungen für Lactose

Hinter welchen Bezeichnungen versteckt sich Lactose?

  • Milchzucker
  • Lactose
  • Laktose
  • Sahne/Schlagobers
  • Sahnepulver
  • Butter
  • Saure Sahne/Sauerrahm
  • Rahm
  • Süßmolke
  • Süßmolkenpulver
  • Molkenpulver
  • Molkenerzeugnis
  • Süßmolkenerzeugnis
  • Laktosemonohydrat
  • Entrahmte MilchDairy Products  On White Background
  • Teilentrahmte Milch
  • Zuckerstoffe
  • Milch
  • Milchpulver
  • Magermilch
  • Magermilchpulver
  • Frischkäse
  • Topfen
  • Kefir
  • Yoghurt
  • Kaseinat
  • Margarine
  • Backfett

E-Nummern für Laktose:

Es gibt keine E-Nummer, die für Laktose steht. Ist in der Zutatenliste eines Fertig-, oder Teilfertigproduktes lediglich Milchsäure (E270) oder deren Salze (E325 bis E327) angeführt, kann dieses bedenkenlos konsumiert werden.

Laktose in Zuckerstoffen:

Vorsicht ist geboten bei der Angabe von Zuckerstoffen, da sich hinter diesem Begriff Milchzucker verbergen kann, aber nicht muss. Meist bestehen diese Zuckerstoffmischungen aus einer Kombination von Maltose, Dextrose, Glucose und Lactose. Wer deswegen um sein Leibgericht bangt, dem empfehlen wir eine kurze Anfrage beim Hersteller.

Milcheiweiß und Milchsäure:

Viele Rezepturen für Fertigprodukte enthalten Milcheiweiß und Milchsäure. Die Namen dieser Nährstoffe lassen den Verdacht aufkommen, dass es sich hierbei um laktosehaltige Inhaltsstoffe handeln könnte. Dies ist jedoch nicht der Fall. Sowohl Milcheiweiß als auch Milchsäure enthalten nach neuesten Erkenntnissen keinerlei Milchzucker und können daher von Menschen mit Laktose-Intoleranz bedenkenlos konsumiert werden. Einige Ernährungswissenschaftler sind jedoch der Meinung, dass auch Milcheiweiß – als Folge des Herstellungsprozesses – Spuren von Lactose enthalten kann. Die Ansichten dafür gehen allerdings auseinander. Da Milcheiweiß aber in der Regel nur in geringsten Mengen in Fertigprodukten vorkommt, dürfte auch der Laktose-Gehalt – falls es einen gibt – so minimal sein, dass eine Vermeidung wenig Sinn macht.

Modifizierte Stärke:

Hinter dieser Bezeichnung verbergen sich meist pflanzliche Bindemittel wie Kartoffel-, Mais- oder Weizenstärke. Sie sind alle laktosefrei.

Binde- und Verdickungsmittel:

Typische Beispiele für Binde- und Verdickungsmittel sind Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl oder Pektine. Auch sie werden aus pflanzlichen Bestandteilen wie Samen oder Harzen gewonnen und enthalten keinen Milchzucker.

Aromen und Gewürze:

Diese Nahungsmittelbeimischungen, die sich in nahezu jedem Fertigprodukt finden, sind in der Regel unbedenklich, da sie aus Ölen, Kräutern oder sonstigen Pflanzenarten bestehen. Anders verhält es sich mit den sogenannten Gewürzmischungen.

Gewürzmischungen:

Sie können unter Umständen zur Ummantelung geringe Mengen an Lactose enthalten. In vielen Fällen wissen jedoch nicht einmal die Hersteller des Endproduktes, ob in ihren Gewürzmischungen Milchzucker enthalten ist, da sie als Fertigprodukt von einem Vorlieferanten beziehen. Weil die Menge der möglicherweise eingebrachten Lactose jedoch sehr gering sein dürfte, macht eine gezielte Vermeidung nur wenig Sinn.

Wichtig zu wissen ist, dass sich die Rezeptur von Fertigprodukten ändern kann, ohne dass der Verbraucher es direkt an der Verpackung oder am Geschmack erkennt. Aus diesem Grund sollte man auch bei den regelmäßig konsumierten laktosefreien Produkten von Zeit zu Zeit einen Blick auf die Zutatenliste werfen.

(Quelle: Laktose-Intoleranz, Wenn Milchzucker krank macht, Seite 84 – 86, Trias-Verlag, Thilo Schleip)

Prinzipiell ist es ratsam auf Fertigprodukte zu verzichten, bzw. auf ein Minimum zu reduzieren:

Die asiatische Küche verwendet kaum Zutaten aus Milchprodukten und ist daher meist laktosefrei – diese stellt daher für Menschen mit Laktoseintoleranz eine geeignete Alternative dar.

 

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